Erinnerungsbilder 1: der Milchmann

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Blogserie, Wort zum Bild

BSL 1013 1-0872 1

Staatsarchiv Basel-Stadt, BSL 1013 1-872. Foto Hans Bertolf

Dieses Bild entstand, lange bevor die Diskussionen rund um den Einkaufstourismus und das Lädelisterben begannen. Eine Quartierstrasse in Basel im August 1956, Milchmann Studer füllt die frische Milch ab und bringt sie direkt vors Haus.  Die grossen Kannen gefüllt mit frischer Milch auf dem Wagen erwecken wohl bei vielen ein Gefühl von Nostalgie. Erinnern Sie sich noch an Ihren Milchmann?

Dieser Beitrag ist Teil der Sommerserie «Basler Erinnerungen gesucht!» von barfi.ch mit Bildern aus dem Staatsarchiv.

Ein Kommentar zu “Erinnerungsbilder 1: der Milchmann”

  1. Christiane Widmer sagt:

    Ich erinnere mich noch sehr gut an unseren Milchmann, Herrn Manser. Anfangs kam er noch jeden Tag; später dann noch drei Mal pro Woche. In den Jahren 1955-1961 stellten wir das „Milchkesseli“ (damals schon nicht mehr aus Blech, sondern aus hellblauem Kunststoff) in das Milchkästli. Ins „Milchbüechli“ trugen wir ein, wieviel Milch, Butter und Joghurts wir wünschten. Herr Manser füllte das Kesseli von einem Zapfhahn in seinem kleinen Milchwagen auf und stellte alles ins „Kästli“. Ende Monat wurde aufgrund des Milchbüchleins abgerechnet. Herr Manser schrieb den Betrag ins Büchlein; wir legten das Geld ins Milchkästli (!), er sammelte es ein. So weit ich mich erinnern kann, wurde nie etwas grstohlen. Ab den 1962 Jahren kam die Milch nicht mehr offen, sondern in Tetrapack-, später in den rechteckigen Verpackungen.

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