Wo ist das? Nr. 6

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Allgemein, Historische Fotografie

NEG_23212_b

Pflanzland im Stadtbann? Diese Aufnahme von Bernhard Wolf aus dem Staatsarchiv Basel-Stadt (NEG 23212) trägt keinen Titel und kein Datum. Vielleicht wissen Sie etwas dazu? Hinweise könnte die Serie geben, zu der die Aufnahme gehört – ein Klick auf den Link verrät mehr.

Das Staatsarchiv dankt für jegliche Informationen! Vielleicht fällt Ihnen sonst noch etwas auf dem Bild auf?

3 Kommentare zu “Wo ist das? Nr. 6”

  1. Daniel Hagmann sagt:

    Michael Raith hat die Lösung gefunden (Zitat via Verschwundenes Basel / Facebook): „Ehemaliges Socingut in Riehen an der Oberdorfstrasse 13. Abgerissen 1960, heute Alterssiedlung. Vrgl. Michael Raith, Gemeindekunde Riehen, 1988, p.149.“ Danke!

  2. lukas m. stoecklin sagt:

    Sieht stark nach BL aus. Aber könnte vielleicht, falls BS, am Dorenbach sein. Von der Binninger Seite aus fotografiert, Häuser mit ihrer Strassenfrunt an der BS Holeestrassse.

    1. Tilo Richter sagt:

      Diese Knacknuss ist härter als manche zuvor … BL bietet sich in der Tat eher an als die Stadt. Die Stromleitungen am oberen Bildrand – gab es solche zu dieser Zeit überhaupt noch in der Stadt? Auch der Stapel selbst geschlagenen Brennholzes in der rechten unteren Bildecke verweist doch eher auf einen ländlichen Kontext. Weil die drei Häuser selbst nur wenig markant sind, muss man vermutlich die Grundrissdisposition der Gebäude zu Rate ziehen, um Aufschluss über den Standort erhalten zu können: Der rechts sich öffnende Raum (Hof?) schliesst fast aus, dass es sich um eine klassische Blockrandbebbauung à la Hollestrasse handeln könnte. Die Stromleitung würde man am ehesten entlang einer Strasse / eines Weges installiert haben; zugleich dürfte der Fotograf die Aufnahme aus einem gegenüberliegenden Gebäude heraus gemacht haben, wie man an der deutlich erhöhten Perspektive ablesen kann. Demnach ist am unteren Bildrand, vor dem Mäuerchen, eine Art Fahrweg oder eine reguläre Strasse abgeschnitten. Der durchgehende Pflasterboden an den Häusern bleibt allerdings etwas rätselhaft … Gehören wohl die Gebäude, ihre Nutzung betreffend, zusammen? Die beiden Gemüsegärtchen links sind eigens eingezäunt, woraus man schliessen könnte, das der gepflasterte Weg öffentlich ist. Wenn er das ist – wo führt er hin? Schliesslich sind die beiden in Blüte stehenden Bäume sehr dekorativ platziert und offensichtlich gemeinsam angepflanzt worden. Auch das spricht eher für eine nicht nur private Nutzung. Dann wären die zu sehenden Wohnhäuser einem Gebäude zugeordnet, das rechts (ausserhalb dieses Motivs) steht. Dort könnte auch ein Zugang zum ganzen «Areal» an der Strasse liegen, der die eigenwillige Konstellation des gemeinsam genutzten Hofes erklären würde. Ja, etwas gar viele Konjunktive … Bin gespannt, was noch herauszufinden ist.

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